Informationen rund um das Bürgerportal


  • Das Bürgerportal Cochem-Zell - Digitale Services für eine bürgerorientierte Verwaltung

    Die öffentlichen Verwaltungen des Kreises Cochem-Zell und der vier Verbandsgemeinden Kaisersesch, Cochem, Zell und Ulmen haben für die Bürgerinnen und Bürger rund um die Uhr geöffnet. Mit dem Bürgerportal Cochem-Zell können Sie ausgewählte Verwaltungsdienstleistungen online nutzen. Die einprägsame Internetadresse des Bürgerportals lautet

    www.cochem-zell-online.de

    Ob es um die An- oder Abmeldung eines Hundes, einen Antrag zur öffentlichen Plakatierung von Veranstaltungen, die Anzeige eines Eigentümerwechsels bei einem Grundstück oder um die Anmeldung zur Abholung von Sperrmüll oder eines Elektrogroßgerätes geht – all diese und weitere Services der öffentlichen Verwaltung lassen sich über das Bürgerportal mit wenigen Mausklicks erledigen. Das Besondere: die Nutzer müssen nicht wissen, ob für die Bearbeitung eines Antrags der Kreis oder die Verwaltung der jeweiligen Verbandsgemeinde zuständig ist - im Bürgerportal stehen die entsprechenden Dienstleistungen verwaltungsübergreifend zur Verfügung. Die Anträge lassen sich einfach und digital stellen. Das Bürgeranliegen erreicht automatisch die zuständige Verwaltung und wird von dort zeitnah bearbeitet. Durch die Integration des ePayments können die Dienstleistung auch per PayPal, Kreditkarte oder Giropay online bezahlt werden.

    Die Vorteile des Bürgerportals für die Nutzer liegen auf der Hand: Die Dienstleistungen der Kreis- und Verbandsgemeindeverwaltungen stehen den Bürgerinnen und Bürgern orts- und zeitunabhängig zur Verfügung. Die Nutzer sparen sich nicht nur zeit- und kostenintensive Wege zu den Verwaltungsstandorten, ihnen entstehen auch keine Wartezeiten in den Ämtern. Die Bedienung des Bürgerportals ist intuitiv und leicht zu handhaben. Wer regelmäßig Services der Verwaltung digital in Anspruch nimmt, kann sich ein eigenes Nutzerkonto im Bürgerportal anlegen. Über dieses Nutzerkonto kann der Nutzer nicht nur die digitalen Anträge bequem bearbeiten, sondern auch einen großen Teil des Dialogs mit den Verwaltungsstellen organisieren.

    Nutzen Sie das Bürgerportal Cochem-Zell und teilen Sie uns Ihre Erfahrungen und Anregungen per E-Mail  mit.

  • Das Nutzerkonto Rheinland-Pfalz

    Elektronische Identität mit der eID-Funktion für E-Government-Angebote

    Das ServiceKonto heißt jetzt Nutzerkonto 

    Die kommunalen Spitzenverbände und das Land haben sich im September 2019 darauf geeinigt, das bereits seit 2016 im Betrieb befindliche ServiceKonto Rheinland-Pfalz zu modifizieren, weiterzuentwickeln und als Landeslösung für die Kommunen freizuschalten. Das bisherige ServiceKonto Rheinland-Pfalz heißt jetzt Nutzerkonto Rheinland-Pfalz und erscheint in einem neuen Design. 

    Das Nutzerkonto finden Sie im Bürgerportal Cochem-Zell www.cochem-zell-online.de am rechten oberen Rand oder unter https://nutzerkonto.service.rlp.de 

    Bürgerinnen und Bürger können sich mit oder ohne elektronischen Personalausweis am Nutzerkonto anmelden und dessen Mehrwertdienste nutzen wie: 

    • Authentifikation für Online-Verfahren
    • Postfachfunktion für die Kommunikation mit der Verwaltung
    • Speichern von Dokumenten aus den Online-Verfahren


    Das Nutzerkonto stellt die Funktionen auch für Organisationen (beispielsweise für Unternehmen und Vereine) zur Verfügung.
     

    Die Verwendung des Nutzerkontos ist kostenfrei.

    Registrieren können Sie sich über den Login/Passwort-basierten Zugang oder nutzen Sie Ihren neuen Personalausweis mit aktivierter eID-Funktion.

  • Wie alles anfing - Die Historie des Projektes "E-Government"

    Aus 44 eingereichten Bewerbungen wurde der Landkreis Cochem-Zell  für die Teilnahme am Pilotprojekt „Modellkommune E-Government" ausgewählt. In Kooperation mit der Verbandsgemeinde Kaisersesch hatte sich die Kreisverwaltung Ende November 2013 für dieses Pilotvorhaben des Bundesministeriums des Innern beworben. Mit 100.000 Euro wurden die Cochem-Zeller unterstützt, um E-Government-Anwendungen für ihre Bürgerinnen und Bürger zu konzipieren und umzusetzen. Unter E-Government versteht man die sogenannte elektronische Verwaltung, das heißt Leistungen der Verwaltung können über das Internet abgewickelt werden. Dies erspart nicht nur Zeit und Fahrkosten, sondern auch Porto und Papier.

    Von Anfang an war geplant, alle Kommunen im Landkreis in ein ganzheitliches E-Government einzubinden. Das heißt, dass es den Bürgerrinnen und Bürgern zukünftig ermöglicht werden soll über ein gemeinsames kommunales Bürgerportal Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltungen – unabhängig davon, ob die Orts- oder Verbandsgemeinde oder der Landkreis zuständig ist - abzurufen. Ebenfalls wurde geplant, dass Anträge der Kundinnen und Kunden durch die Anbindung an einen elektronischen Formularserver direkt an die dafür zuständige Verwaltung bzw. der zuständigen Stelle in dieser Verwaltung übermittelt werden. Der elektronische Antrag sollte ohne Medienbruch - direkt in das für die Bearbeitung erforderliche Computerfachprogramm eingespeist werden. Damit stehen der zuständigen Verwaltungsstelle alle Daten des Kunden für die Bearbeitung des Antrages im Programm – ohne separate Dateneinpflege – unmittelbar zur Verfügung. Die Integration der Bezahlfunktion für Verwaltungsgebühren wurde ebenfalls von Anfang an in das Gesamtkonzept aufgenommen.

    Downloads:

    Projektabschlussbericht der Modellkommunen

    Kommunales Kochbuch

    Pressemitteilungen:

    Pressemitteilung CeBIT 2014
    Pressemitteilung Auftaktveranstaltung "Modellkommune E-Government" 2014
    Pressemitteilung CeBIT 2015

  • "Modellkommune E-Government" - Hintergründe aus Sicht des Bundesministeriums des Innern (BMI)

    Das Bundesinnenministerium unterstützte insgesamt acht Kommunen bei der Konzipierung und Umsetzung von E-Government-Anwendungen.

    Mit dem am 1. August 2013 in Kraft getretenen E-Government-Gesetz des Bundes (EGovG) wurden die entscheidenden rechtlichen Voraussetzungen für ein breites Angebot elektronischer Dienstleistungen der Verwaltung geschaffen. Wesentliches Ziel des Gesetzes ist es, auf allen staatlichen Ebenen nutzerfreundliche, effiziente und medienbruchfreie elektronische Verwaltungsverfahren bereitzustellen.

    Da ein Großteil der Verwaltungskontakte der Bürgerinnen und Bürger auf die Kommunalverwaltung entfällt, ist der Einsatz von E-Government auf kommunaler Ebene besonders bedeutsam.

    Die im EGovG festgeschriebenen Mindestanforderungen - zum Beispiel die Annahme elektronischer Dokumente oder die Einrichtung elektronischer Bezahlmöglichkeiten - hat ein Großteil der Kommunen bereits erfüllt. Bürgerinnen und Bürger erwarten aber mehr. Sie wollen einen schnellen und einfachen, nicht orts- oder zeitgebundenen Zugang zur Verwaltung und eine rasche Erledigung ihrer Anliegen.

    Projektziel: Potenziale auf kommunaler Ebene ausschöpfen

    Um die Potenziale des Einsatzes von E-Government-Lösungen auf kommunaler Ebene aufzuzeigen, hatte das Bundesministerium des Innern daher gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden (Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Deutscher Landkreistag) das Projekt "Modellkommune E-Government" initiiert.

    In dem als Teilnahmewettbewerb ausgestalteten Projekt waren Kommunen in Deutschland aufgefordert, Konzepte für den künftigen Einsatz von E-Government-Lösungen in der Praxis zu präsentieren. Als Modellkommunen ausgewählt wurden die Städte Halle (Saale), Gütersloh, Düren, Norderstedt, die Bewerbergemeinschaft Ibbenbüren sowie die Landkreise Cochem-Zell, Ortenaukreis und Heidekreis. Die acht Modellkommunen haben in der zweijährigen Projektlaufzeit eng kooperiert. Das Modellvorhaben ging Ende Juni 2016 zu Ende. (Quelle: BMI)

    Die Modellkommunen werden auf der Basis eines gemeinsamen Kooperationsvertrages weiter zusammenarbeiten und bestehende Synergieeffekte nutzen sowie die E-Government Anwendungen weiter ausbauen.

    E-Government-Gesetz des Bundes (EGovG)


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