Roes

Roes ist ein modernes Dorf am Rande der VerbandsgemeindeKaisersesch und dem Landkreis Cochem-Zell. Es zählt ca. 520
Einwohner. Im Nord-Osten wird die Ortschaft durch das malerische Elztal begrenzt.

Erstmals urkundlich erwähnt wurdeRoes im Jahr 928 und in einer Schenkungsurkunde aus dem Jahr 1121 mit dem Namen „Roseda“ (lat.: roseturn = Hecke wilder Rosen) bezeichnet. Die sehr gute und nahe Anbindung an die BAB 48 (Entfernung ca. 3 km) sowie einige vollerschlossene Bauplätze bieten die Möglichkeit, sich auch langfristig in Roes niederzulassen. Das Dorfbild wird gekennzeichnet durch ein Wegekreuz aus Basalt aus dem Jahr 1697 am Ortseingang, der kath. Filialkirche St. Ägidius aus dem Jahr 1861/62 und den drei Dorfplätzen, die zum Verweilen einladen. Neben einem regen Vereinsleben prägen das Handwerk, die Landwirtschaft und die Gastronomie mit Übernachtungsmöglichkeiten das Dorfleben. In Roes wurde in den 90-er Jahren mit der Errichtung der ersten Windkraftanlagen in der Region zum Thema „Erneuerbare Energien“ Geschichte geschrieben.

Die reizvolle Landschaft und gut ausgebaute Wander- und Radwege haben für Einheimische und Gäste viel zu bieten, so führt z. B. der Traumpfad „Pyrmonter Felsensteig“, der an der gastronomisch bewirtschafteten Pyrmonter Mühle mit einem Wasserfall des Elzbaches beginnt und endet, u. a. an der Burg Pyrmont vorbei. Die Burg Pyrmont gehört zur Gemarkung Roes und wurde Ende des 12. Jahrhunderts errichtet. Im 20. Jahrhundert wurde damit begonnen, die Burg wieder bewohnbar zu machen. 1990 wurde das Burgareal für Besucher geöffnet und kann auch für standesamtliche Trauungen und Festlichkeiten genutzt werden. Die Schwanenkirche ist als Wallfahrtskirche ebenfalls ein Anziehungspunkt für viele Menschen. Der im 15. Jahrhundert erbaute und im 16. Jahrhundert bezeugte Name der Kirche beruht auf einer Sage.
Weitere Informationen unter: www.roes.kaisersesch.info