“Was heißt schon alt?" - Wanderausstellung im MGH Schieferland zeigt interessante Einblicke ins Älterwerden

Mit einer feierlichen Eröffnung durch Bürgermeister Albert Jung startete vor kurzem  die Wanderausstellung „Was heißt schon alt?“ im Mehrgenerationenhaus (MGH) Schieferland Kaisersesch. Wie alt ist alt? Bis wann ist man noch jung? Wie sieht das Leben im Alter tatsächlich aus? All diese Fragen hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgegriffen und einen Foto- und Videowettbewerb ins Leben gerufen. Die Wanderausstellung zeigt eine Vielzahl gelungener Beiträge aus diesem Wettbewerb. Erfrischend, lebendig und authentisch erzählen die Fotos die heute so vielfältigen Lebensweisen der älteren Generation. Es werden Beispiele für ein persönliches Engagement im Verein, beim Stammtisch oder bei der Unterstützung gleichgesinnter Senioren dargestellt, die das Leben im Alter freundlicher, kurzweiliger und attraktiver gestalten. 

Für Bürgermeister Albert Jung ist gerade dieses persönliche Engagement sowohl der älteren als auch der jüngeren Generation ein wichtiger Faktor bei der Umsetzung von generationenübergreifenden Konzepten in der Verbandsgemeinde Kaisersesch. „In vielen unterschiedlichen Projekten, wie z. B. der Initiative Super 60, dem Runden Tisch für Bewegung oder mit der Einrichtung des Mehrgenerationenhauses setzen wir uns bereits seit Jahren mit dem Älterwerden auseinander. Ein besonderes Projekt ist dabei auch das Netzwerk „Der Kümmerer vor Ort“.  Ein Hilfssystem in der Verbandsgemeinde, um den Menschen bis ins hohe Alter ein möglichst selbstbestimmtes Leben in gewohnter häuslicher Umgebung zu ermöglichen. Die Kümmerer bieten hilfreiche Unterstützung für jeden Lebensbereich und gestalten damit das Älterwerden auf dem Land für die Menschen einfacher, sicherer und angenehmer“, so Bürgermeister Albert Jung.

Eine interessante Ausstellung, die junge sowie ältere Besucherinnen und Besucher auch dazu bewegen soll, die möglicherweise erneuerungsbedürftigen Vorstellungen vom Leben im Alter auf den Prüfstand zu stellen, in Diskussion zu treten und das Älterwerden neu zu denken.