Parken im Bereich vor den Schulen

Nach dem Ende der Ferienzeit herrscht wieder Hochbetrieb zum morgendlichen Schulbeginn vor unseren Schulen. Es ist festzustellen, dass immer mehr Eltern ihre Kinder mit ihrem Pkw zur Schule bringen. Laut einer Studie des ADAC stellt dieses „Elterntaxi“ zur Schule auch ein Risiko dar.

„Laut Statistischem Bundesamt kamen im vergangenen Jahr deutlich mehr Kinder unter 15 Jahren im Auto ihrer Eltern zu Schaden, als Kinder, die zu Fuß zur Schule unterwegs waren. Die Studie zeigt, wie die konkrete Gefährdungssituation vor Grundschulen aussieht: Hier gefährdeten in vielen Fällen Eltern durch regelwidriges Anhalten oder riskante Wendemanöver die Sicherheit anderer Schulkinder und Verkehrsteilnehmer teils massiv. Die „Elterntaxi“-Studie beklagt zudem als weiteren negativen Nebeneffekt, dass durch regelmäßige Hol- und Bringdienste die selbstständige Mobilität von Schulkindern immer mehr verloren geht.“ (Entnommen aus www.adac.de/infotestrat/adac-im-einsatz/motorwelt/elterntaxi.aspx).

Aus diesem Grund wird seitens der örtlichen Verkehrsbehörde auf die einschlägigen Regelungen der Straßenverkehrsordnung hinsichtlich des Parkens hingewiesen: 

  • Nach der Straßenverkehrsordnung ist insbesondere das Parken vor Ein- und Ausfahrten auf schmalen Fahrbahnen auch ihnen gegenüber unzulässig. Dies gilt auch für Ein- und Ausfahrten der Schulen und insbesondere der Nachbarschaft der Schulen. 
  • Ferner ist das Parken an Bushaltestellen einschließlich 15 Meter vor und hinter dem Bushaltestellenschild verboten. 
  • Natürlich gelten auch alle weiteren Regelungen des Straßenverkehrsrechtes zum Halten und Parken.

Wir appellieren an alle Eltern, die ihre Kinder mit einem privaten Pkw zur Schule bringen, die Regelungen der Straßenverkehrsordnung zu beachten und entsprechend den Platz- und Verkehrsverhältnissen das Kind bereits cirka 200 bis 300 Meter vor der Schule ein- bzw. aussteigen zu lassen, damit ihr Kind als auch andere Schulkinder und die Nachbarn der Schulen keiner zusätzlichen Gefährdung ausgesetzt sind. 

Kaisersesch, 30.07.2018
Verbandsgemeinde Kaisersesch
- als örtliche Verkehrsbehörde -

Foto: © sabine hrdler - Fotolia.com