Naturbegräbnisstätte Vallis Rosarum eröffnet den „Weg der Erinnerungen“

Vor vier Monaten wurde die Naturbegräbnisstätte Vallis Rosarum in Binningen feierlich eingeweiht und erfährt seitdem regen Zuspruch - sowohl direkt aus der Eifelgemeinde, als auch aus der gesamten Verbandsgemeinde Kaisersesch. Vielleicht ist es sogar bezeichnend für die Attraktivität der Anlage, dass zuerst eine ortsfremde Person hier ihre letzte Ruhestätte fand.

Nun konnte auch der „Weg der Erinnerungen“ seiner Bestimmung übergeben werden. Direkt an den Waldfriedhof Vallis Roasarum grenzt dieser ca. 2,5 km lange Rundweg an und lädt den Besucher zu einem Spaziergang der Erinnerungen ein. Insgesamt fünf Moselgrauwackesteine wurden mit Hinweistafeln und jeweils einem Spruch/Zitat versehen. „Wir wollen dem Trauernden die Möglichkeit geben, in unserem herrlichen Mischwald, der im Wesentlichen aus Buchen, Eichen, Fichten und anderen heimischen Gehölzen besteht, neben dem Besuch der Grabstätte auch auf diesem Weg dem Verstorbenen zu gedenken. Dabei soll die schöne Zeit, die der Angehörige mit dem Verstorbenen verbringen durfte, in den Mittelpunkt der Gedanken gerückt werden“, so Ortbürgermeister Günter Urwer, der schon ein wenig Stolz auf die geschaffene Anlage ist, da sie so viel positive Resonanz erfährt. Bürgermeister Albert Jung hob bei der Eröffnung noch einmal die besonderen Vorteile von Vallis Rosarum hervor. Die Grabstätten können ohne große Mühen auch von älteren, teilweise schon in der Mobilität eingeschränkten Personen, besucht werden und es fallen keine Pflegeaufwendungen während der gesamten Ruhezeit an. Der nun eröffnete „Weg der Erinnerungen“ rundet das Gesamtkonzept der Anlage hervorragend ab. Zu jeder Jahreszeit ist dieses Stück Gemeindewald einen Besuch wert. Auf der Wanderstrecke sind an verschiedenen Orten Ruhebänke aufgestellt, die zum Verweilen einladen. Der Besucher kann hier die Schönheit der Vordereifel genießen. Auch ein Besuch der Klosterruine Rosenthal, die als Namensgeberin für die Anlage fungiert, ist mit ihren „Heiligenhäuschen“ Teil dieser Kurzwanderstrecke. Ein Abzweig auf der Strecke ermöglicht dem Wanderer einen kurzen Abstecher. 

Und für alle diejenigen, die sich einen ersten Eindruck von dem Waldfriedhof und dem „Weg der Erinnerungen“ verschaffen wollen, steht die Internetseite www.vallis-rosarum.de zur Verfügung. Ein kurzer Film auf der Titelseite gibt interessante und attraktive Einblicke in die gesamte Anlage. Alle wichtigen Informationen mit Ansprechpartnern können hier abgerufen werden. 

Bildunterschrift: V. l. n. r.: Ratsmitglied Michael Seul, Ortsbürgermeister Günter Urwer, Georg Henzgen (1. Vorsitzender der AÖR Naturbegräbnisstätte Vallis Rosarum Binningen/Eifel), Ratsmitglied Dieter Kalfels, Bürgermeister Albert Jung und Landtagsabgeordneter Benedikt Oster freuen sich gemeinsam über den gelungenen „Weg der Erinnerungen“. (Foto: Privat)