Standesamt und Rentenangelegenheiten - Bundesvertriebenengesetz (Erklärungen zum Namen)

Wussten Sie schon, dass das Bundesvertriebenengesetz (§ 94) die Möglichkeit vorsieht, Erklärungen zum Namen abzugeben? Vertriebene und Spätaussiedler, deren Ehegatten und Abkömmlinge, die Deutsche im Sinne des Artikel 116 GG sind, können beim Wohnsitzstandesamt Erklärungen zum Namen abgeben, falls dies im Rahmen des Verteilungsverfahrens oder bei Anlegung des Familienbuches noch nicht geschehen war.

So können auch heute noch Ehegatten, die unter den Personenkreis fallen, einen Ehenamen nach § 1355 BGB bestimmen und eine Erklärung darüber abgeben, dass der Ehegatte, dessen Namen nicht Ehename geworden ist, seinen Geburtsnamen oder den zur Zeit der Erklärung über die Bestimmung des Ehenamens geführten Namen voranstellt oder anfügt. 

Auch Namen, die nicht der deutschen Schreibweise entsprechen, können noch geändert werden. Zusatz/Vatersnamen können abgelegt werden. 

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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