Standesamt und Rentenangelegenheiten - Namenserteilung für ein Kind

Wussten Sie schon, dass ein Kind unverheirateter Eltern den Namen des Vaters erhalten kann? Ein Kind erhält grundsätzlich den Ehenamen seiner Eltern als Geburtsnamen. Sind die Eltern jedoch nicht miteinander verheiratet und haben keine Sorgeerklärung beim Jugendamt abgegeben (kein gemeinsames Sorgerecht), steht die elterliche Sorge in der Regel der Mutter zu. Das Kind erhält dann den Namen, den die Mutter zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes führt.

Die Mutter kann jedoch dem Kind den Namen des anderen Elternteils, also des Vaters, erteilen. Die Erteilung bedarf der Einwilligung des Vaters und, wenn das Kind das fünfte Lebensjahr vollendet hat, auch der Einwilligung des Kindes. Die Namenserteilung setzt voraus, dass der Vater seine Vaterschaft zu dem Kind wirksam anerkannt hat.

Sie ist nur möglich, solange das Kind minderjährig und unverheiratet ist. Die Namenserteilung ist unwiderruflich.

Die Erklärungen können bereits vor Geburt bei jedem Standesamt entgegen genommen werden.

Für weitere Informationen und Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihre Ansprechpartnerinnen:

Tina Blatt, Melanie Kremer und Dorothee Oster-Daum
Telefon: 02653 9996-205 | E-Mail: 

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