Flammendes Engagement der Feuerwehr - Feuerwehrmänner beantworteten brennende Fragen der Grundschüler

 „Wie werde ich Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau? - Was muss ich beim Löschen eines Brandes beachten?“  Dies waren nur einige der Fragen, die den Kindern sprichwörtlich unter den Nägeln brannten. Nach gründlicher Vorbereitung war es Anfang Dezember endlich soweit. Die Drittklässler der Grundschule Kaisersech bekamen Besuch von drei engagierten Feuerwehrmännern der Verbandsgemeinde Kaisersesch.

Maik Kaiser, Tim Gieretz und Alexander Wölwer hatten sich die Zeit genommen, die Schülerinnen und Schüler mit den Aufgaben der Feuerwehr, dem richtigen Verhalten im Brandfall und der Ausrüstung vertraut zu machen.

Die Kinder erfuhren wichtige Aspekte zur Brandschutzerziehung, wie zum Beispiel: „Wodurch kann ein Feuer entstehen? „Wie alarmiere ich die Feuerwehr?“ „Was passiert bei einem Einsatz?“  „Wie verhalte ich mich bei einem Brandfall?“ Dabei stellte die simulierte Flucht aus den Fenstern der 3. Klasse nur einen von vielen Höhepunkten dar.

Um den Kindern die Angst zu nehmen, präsentierte sich Alexander Wölwer in voller Montur mit Atemschutzmaske und Sauerstoffgerät. Dabei staunten die Kinder nicht schlecht, als sie erfuhren, wie schwer eine solche Ausrüstung ist und welchen körperlichen Belastungen ein Feuerwehrmann gewachsen sein muss. Die Grundschulkinder durften sich einmal als richtige Feuerwehrmänner fühlen und Atemschutzmaske, Jacke und auch einen Helm anprobieren. 

Geteilt in zwei Gruppen ging es anschließend auf große Entdeckungstour. Während ein Teil der Kinder Notrufe zur „Leitzentrale“ absetzen durfte, wurde den anderen mit beeindruckenden Experimenten vieles zum Thema „Brennen und Löschen“ nähergebracht. Unter anderem wurde auf spektakuläre Weise gezeigt, dass brennendes Magnesium nicht mit Wasser gelöscht werden kann. 

Die Grundschule Kaisersesch dankt der Verbandsgemeinde mit Bürgermeister Albert Jung, durch deren finanzielle Unterstützung dieses Projekt erst ermöglicht wurde. Ein ganz besonderer Dank geht aber vor allem an die Feuerwehrmänner Maik Kaiser (FFW Düngenheim /stellvertretender Wehrleiter), Tim Gieretz (FFW Leienkaul) und Alexander Wölwer (FFW Hauroth) für ihre ehrenamtliche Arbeit, die interessanten Ausführungen, anschaulichen Erklärungen und beeindruckenden Experimente. Von diesem sehr gelungenen Tag werden sowohl die Schülerinnen und Schüler, als auch die Lehrerinnen noch lange schwärmen. Und vielleicht ist ja schon bald der ein oder andere neues Mitglied der Jugendfeuerwehr.

Bildunterschrift Titelfoto: Ein großes Spielhaus, in welchem es die Feuerwehrmänner „brennen“ lassen konnten, begeisterte die Kinder sehr und veranschaulichte ihnen einprägsam die Rauchentwicklung im Brandfall. (Foto: Eva Laux)