Große Baustelle auf der Kläranlage Brohlbachtal

Die Rechen-, Sand- und Fettfanganlage (sog. mechanische Vorreinigung) der Gruppenkläranlage Brohlbachtal in Brohl ist in ihren wesentlichen Teilen seit 1989 und damit bereits 30 Jahre in Betrieb. Lediglich die Rechenmaschine wurde 2005 durch eine damals gebrauchte Anlage ausgetauscht.

Da die baulichen und maschinellen Teile der Vorreinigung stark abgenutzt waren, hat der Werksausschuss des Abwasserwerkes Kaisersesch die Erneuerung nach dem aktuellen Stand der Technik beschlossen. Eine Sanierung und Reparatur kam aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr in Frage. Die neue Einrichtung erfolgt als Kompaktanlage und wird in einer geschlossenen Halle aufgestellt. Somit erledigen sich auch die Probleme, die an der alten Anlage im Winter bei strengen Minustemperaturen immer wieder aufgetreten sind.

Das Land Rheinland-Pfalz hat ein zinsloses Förderdarlehen in Höhe von rund 270.000 Euro bewilligt. 

Die in mehrere Lose aufgeteilte Baumaßnahme wird von den Firmen Anton Müller GmbH (53426 Schalkenbach), Huber SE (92334 Berching), Schottler GmbH (54528 Salmtal) und Jonas Schaltanlagenbau GmbH (56427 Siershahn) ausgeführt. Die Ingenieurleistungen steuert das Ingenieurbüro Schönefeld & Briesch aus Koblenz bei.

Alle Beteiligten gehen bei der anspruchsvollen Aufgabe - die im laufenden Betrieb der Kläranlage erfolgt - abgestimmt vor, damit die Arbeiten vor dem nächsten Winter im Wesentlichen abgeschlossen werden können.

Bildunterschrift: Entsorger David Kusterer, Bürgermeister Albert Jung und Werkleiter Alfred Krämer (v. r. n. l.) informierten sich in einem Ortstermin ausführlich über den Stand der Arbeiten.