Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung legen Blühfläche an

Insektenschutz und Vogelschutz sind sehr wichtige Naturschutzbeiträge. Jeder kann etwas dazu beitragen. Auf dem Gelände der Verbandsgemeindeverwaltung wurde eine Blühfläche angelegt. Viele verschiedene Blütenpflanzen, wie Kamillen, Margeriten, Leimkraut oder blauer Natternkopf blühen nun und werden fleißig von Insekten angeflogen. Die Vielfalt an Blüten in der Nähe des Römerturmes lockt nicht nur Tiere, sondern auch Menschen an. Oft sind Naturfreunde mit Kamera und Objektiv zu beobachten, die die Fläche und die darin befindliche Vielfalt bewundern und im Foto festhalten. Eine Samenmischung wurde eingesät und führte zu dieser Blütenvielfalt. 

Die Blühfläche hat eine sehr hohe Artenvielfalt und verändert ihr Aussehen im Jahresverlauf mit den verschiedenartigsten Blütenfarben. 


Damit mehr Gemeinden von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, ist es wichtig, die Mitarbeiter für Artenschutz zu sensibilisieren. Markus Gilles (links), Christoph Ternes (Mitte) und Herbert Konrad (rechts) haben ein gutes Gespür für die naturnahe Gestaltung von kommunalen Flächen. Es ist nicht unbedingt notwendig, alle Grasflächen im 5-Tages-Intervall mit einem Rasenmäher aufzusuchen und zu mähen. Flächen, die wenig betreten werden, können auch durchwachsen. Damit gibt man den Blütenpflanzen die Möglichkeit, auch Blüten auszubilden. Das macht sie interessant für Insekten und so können die Pflanzen Samen bilden und sich fortpflanzen. 

„Die Kommunen sollen mit gutem Beispiel vorangehen“, argumentiert Bürgermeister Albert Jung. „Im Artenschutz ist jeder gefragt, etwas vor seiner Haustür auch im Kleinen zu bewirken.“ Albert Jung ist sehr glücklich, dass die Mitarbeiter hinter dieser Idee der extensiven Flächenpflege stehen und sich an der Artenvielfalt erfreuen. „Jede Gemeinde und auch Bürgerinnen und Bürger mit Grundstückseigentum können diese Chance nutzen und ihre kleinen „blühenden Landschaften“ schaffen. Das spart Energie und Zeit und ist ein Beitrag zum Artenschutz und der Verbesserung der Biodiversität“, so Albert Jung.