innogy Klimaschutzpreis in Kaisersesch überreicht

Vier Projekte aus den Ortsgemeinden Binningen, Kalenborn, Möntenich und Zettingen wurden mit dem Klimaschutzpreis 2019 von innogy ausgezeichnet. Gemeinsam mit Bürgermeister Albert Jung von der Verbandsgemeinde Kaisersesch überreichte Kommunalbetreuer Thomas Hau von innogy die Urkunden und gratulierte den Gewinnern aus den vier Ortsgemeinden. Die Preisträger wurden mit einer Prämie von jeweils 500 Euro belohnt.

Die Gratulanten würdigten gemeinsam den bürgerschaftlichen Einsatz. „Dass Klimaschutz direkt vor unserer Haustür beginnt und auch funktioniert, haben die Preisträger eindrucksvoll bewiesen. Wir brauchen Vorbilder, an denen sich andere orientieren können. Ich freue mich, dass innogy mit dem Klimaschutzpreis das nachhaltige Denken in die Gemeinden trägt“, sagte Albert Jung, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kaisersesch. Kommunalbetreuer Thomas Hau von innogy freute sich über das Engagement der Ortsgemeinden und betonte: „Mit dem innogy Klimaschutzpreis möchten wir Einrichtungen und Initiativen würdigen, die vorbildlich Umweltschutz leben und aktiv zur Verbesserung des Klimaschutzes beitragen. Gerade das Umweltschutz-Engagement geschieht oft im Verborgenen. Umso wichtiger ist uns diese Möglichkeit der Auszeichnung.“

Den Klimaschutzpreis für die Initiative der Binninger Bürger nahm Ortsbürgermeister Günter Urwer entgegen. Kinder aus Binningen haben mit Unterstützung ihrer Eltern und Großeltern eine Streuobstwiese mit 36 verschiedenen essbaren Apfelsorten gepflanzt und für ihre Bäume Patenschaften übernommen. 

In Kalenborn hat Siegfried Schwall mit seinen Freunden und der Unterstützung des Landesjagdverbands 30 Obsthochstämme gesetzt und mehrere Hektar mit Blühmischung bzw. einer Kräutermischung für Bienen, Insekten und Niederwild besät. Darüber hinaus haben die Bürger zwei Eisvogelbrutröhren am Kalenborn Bach angelegt. Ortsbürgermeister Werner Arenz und Siegfried Schwall sind stolz auf das geleistete Projekt und freuten sich über die Prämie. 

Als weiterer Preisträger wurde der Möntenicher Förderverein zur Erhaltung der Dorfkultur von Ortsbürgermeister Alois Knieper nominiert. Mitglieder des Vereins haben aus alten, innen hohlen Baumstämmen Nistkästen gebaut und im Bereich eines Feuchtbiotops auf gehangen.

Bürger der Ortsgemeinde Zettingen haben im Oktober 2016 den durch Windschlag zerstörten Nadelwald auf ca. 2000 Quadratmeter selbst wieder aufgeforstet, indem sie einen gemischten Laubwald aus Buchen, Spitzahorne oder Roteichen gepflanzt haben. Dabei wurde das Waldstück in Eigenleistung für die Bepflanzung vorbereitet. Die Bewohner aus Zettingen kümmern sich nun um ihre Bäume und haben Patenschaften für sie übernommen. Ortsbürgermeister Johannes Hammes nahm stolz den Preis für die Bürger der Gemeinde entgegen.

Bildunterschrift: Die Preisträger freuten sich gemeinsam mit Bürgermeister Albert Jung über den Klimaschutzpreis, den Thomas Hau von innogy überreichte.