Bürgermeister Albert Jung bleibt Vorsitzender des H2BZ Netzwerkes RLP e. V.

Auf der Mitgliederversammlung des in Kaisersesch ansässigen H2BZ Netzwerkes RLP e. V. am 28. November 2019 wurde Albert Jung einstimmig als Vorstandsvorsitzender wiedergewählt. Ebenso wurden alle übrigen Vorstandsmitglieder in ihrem Amt bestätigt. Dipl.-Ing. (FH) Hans Joachim Thon ist weiterhin der stellvertretende Vorsitzende, Dr. Dagobert Kohout wurde als Kassenwart bestätigt und Dipl.-Ing. Georg Valder sowie Dipl.-Ing. Jürgen Hansen sind weiterhin Beisitzer. Zum Schriftführer wurde wieder Lothar Schaden gewählt. 

Das Netzwerk konnte auch neue Mitglieder begrüßen. So ist die BASF SE aus Ludwigshafen Mitglied geworden. Des Weiteren die Gesellschaft für Windenergieanlagen GmbH & Co.KG aus Rennerod. Auch der Landtagsabgeordnete Benedikt Oster ist dem Netzwerk beigetreten. Darüber hinaus noch Frank Heser aus Trier und Karl-Richard Albus aus Kaiserslautern. Die innogy SE hat auch Interesse an einer Mitgliedschaft bekundet. Vorsitzender Albert Jung freut sich auf die weitere Zusammenarbeit im Vorstand. 

Die zukünftige Projektarbeit soll den Einsatz der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie, insbesondere in den Bereichen umweltschonender Mobilität und stationärer Anwendung, wie z. B. in der Energieversorgung für Wohngebäude sowie in der Öffentlichkeitsarbeit und der Bildungsarbeit weiter fördern. So gab Dr. Jörg Heinen von innogy in seinem Vortrag einen Überblick über das in Kaisersesch geplante Projekt Smart Quart. Hier soll eine komplette Wasserstoffinfrastruktur errichtet werden. Derzeit prüft das Bundesministerium für Wirtschaft in Berlin die Förderfähigkeit des Projektes. Die Mitglieder drücken den Projektpartnern ganz fest die Daumen, denn durch eine derartige Förderung könnte die Wasserstofftechnologie einen großen Schritt nach vorne tun.

Das H2BZ Netzwerk RLP e. V. 

Der gemeinnützige Verein wurde im November 2005 in Kaisersesch gegründet und ist in Rheinland-Pfalz das einzige Netzwerk, das sich mit den Themen Wasserstoff und Brennstoffzelle beschäftigt. Durch seine Beiratsstruktur ist der Verein wissenschaftlich, wirtschaftlich und auch politisch sehr stark vernetzt. 

Finanziell und personell wird das H2BZ Netzwerk RLP von der Verbandsgemeinde Kaisersesch unterstützt. Neben der Realisation eigener Projekte ist das Netzwerk auch an Energieprojekten der Verbandsgemeinde Kaisersesch und anderer Institutionen beteiligt. Mit den Aktivitäten und Projekten des Vereins soll ein deutlicher Beitrag zur Stärkung des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandortes Rheinland-Pfalz geleistet werden.

Bildunterschrift: Bürgermeister Albert Jung (Zweiter von links) mit den neu gewählten Mitgliedern und Vertretern des Vorstandes