Mögliche Gesundheitsgefahr durch Eichenprozessionsspinner

Auch in unserer Region kann es bei Waldbesuchen oder sogar auf dem eigenen Grundstück zu bösen Überraschungen kommen. Schuld hieran ist ein Schmetterling, der in den letzten Jahren vermehrt auf sich aufmerksam macht. 

Das aus mediterranen Gefilden stammende Insekt verbreitet sich auch in der Verbandsgemeinde Kaisersesch. Es ist ein unscheinbarer Schmetterling, dessen Raupen an Eichenblättern nagen.        

Zum Schutz gegen Fressfeinde hat die Natur den Raupen Brennhaare geschenkt. Diese wirken sehr stark reizend und dürfen nicht in Kontakt mit der menschlichen Haut geraten oder eingeatmet werden.

Die Raupen sammeln sich am Tag in Gespinstnestern am Stamm und stärkeren Ästen, meist an der Unterseite von Ästen und Stammteilen, an denen sie vor Regen geschützt sind. Dort verweilen sie bis zur Dämmerung, um dann wieder in die Baumkronen und Blätter zu wandern, die sie fressen. Bei dieser Wanderung bilden die Raupen eine Prozession, die auch namen gebend für den Schmetterling ist. Befallen werden vor allem solitär stehende Eichen, weil sie eine ausreichende Besonnung bieten. 

Bitte seien Sie aufmerksam und untersuchen Sie Eichenbäume auf Ihrem Grundstück auf einen möglichen Befall. Falls Sie Befall bemerken, meiden Sie den Bereich unter dem Baum. Der Kontakt mit den Brennhaaren kann starke Hautreizungen auslösen. 

Weitere Informationen finden Sie unter www.kaisersesch.de/eichenprozessionsspinner                             

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