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Nachhaltiger Meilenstein: Verbandsgemeinde Kaisersesch nimmt Photovoltaik-Carport-Anlage offiziell in Betrieb

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Die in nur vier Monaten Bauzeit durch die Wi SOLAR BAU GmbH errichtete Konstruktion umfasst 32 Stellplätze auf einer Fläche von 570 m². Mit einer installierten Leistung von 124 kWp und zwei Batteriespeichern mit einer Gesamtkapazität von 168 kWh wird der erzeugte Solarstrom zu 100 % für den Eigenbedarf des Verwaltungsgebäudes der Verbandsgemeinde Kaisersesch genutzt. Dies führt zu einer jährlichen CO₂-Einsparung von rund 40.000 kg. Jochen Jobelius veranschaulichte den Entstehungsprozess eindrucksvoll mittels einer Zeitraffer-Präsentation.

Bürgermeister Albert Jung unterstrich die Bedeutung des Projekts:

„Die offizielle Inbetriebnahme dieser Photovoltaik-Carport-Anlage ist ein Meilenstein für den Klimaschutz in der Verbandsgemeinde Kaisersesch. Mit dieser Anlage nutzen wir die versiegelten Flächen nun doppelt und produzieren saubere Energie direkt vor unserer Haustür. Mein besonderer Dank gilt der Landesregierung Rheinland-Pfalz, vertreten durch Staatssekretär Michael Hauer, für die Förderung in Höhe von 459.860 Euro aus dem Kommunalen Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (KIPKI). Ohne diese Unterstützung wäre dieses Leuchtturmprojekt, das für unsere Region zukunftsweisend ist, kaum umsetzbar gewesen. Ebenso danke ich der Firma Wi SOLAR BAU GmbH als ausführendem Unternehmen, allen weiteren Projektbeteiligten sowie den mitwirkenden Behörden für die ausgezeichnete Zusammenarbeit. Diese Anlage ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass wir unseren Weg zur Klimaneutralität konsequent und partnerschaftlich weiterverfolgen.“

Ein besonderes Anliegen war es dem Bürgermeister zudem, Ingrid Bäumler zu danken: Als ehemalige Fraktionsvorsitzende von „Bündnis 90/Die Grünen“ im Verbandsgemeinderat gab sie den entscheidenden Impuls für die Idee der Photovoltaik-Carport-Anlage.

Staatssekretär Michael Hauer ergänzte:

„Klimaschutz ist machbar, konkret und vor Ort sichtbar. Wir unterstützen mit dem KIPKI-Programm landesweit Investitionen in mehr Klimaschutz und Klimaanpassung. Dazu haben ausnahmslos alle 194 Kommunen Förderanträge gestellt und das Klimaschutzministerium hat diese bewilligt. Dies ist sowohl für das Klima als auch für die Bürgerinnen und Bürger ein echter Gewinn: Projekte wie hier in Kaisersesch sind ein leuchtendes Beispiel dafür. Denn der Carport ist besonders innovativ: Er spendet Schatten und sorgt daher im Sommer für Kühlung und bringt dank der PV-Anlage und des Stromspeichers viel Energie für die Kommune. Das wiederum senkt den CO₂-Ausstoß und die Stromkosten. Geld, das früher für Energie ausgegeben wurde, kann die Gemeinde nun für anderes einsetzen.“

Jochen Jobelius, Geschäftsführer der Wi SOLAR BAU GmbH, teilte mit:

„Wir freuen uns sehr, dass wir das innovative Projekt erfolgreich abschließen können und nun in den vollständigen Betrieb starten. Dafür haben wir im letzten Schritt ein Software-Update freigeschaltet, mit dem die technischen Abläufe zwischen den beiden Speichern, der PV-Anlage und den Verbrauchsstellen geregelt werden. Damit kann der Strom bedarfsgerecht aus den Batterien abgerufen werden. Die bauliche Herausforderung bestand darin, eine lichte Konstruktion für die ausgewiesenen Parkflächen zu entwickeln, die gleichzeitig eine maximale Belegung mit Solarmodulen zuließ.“

Hinweis: Im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms Klimaschutz und Innovation (KIPKI) sicherte sich die Wi SOLAR BAU GmbH bereits Mitte Mai 2025 den Zuschlag für das ausgeschriebene Projekt.

Mit der Inbetriebnahme sichert die Verbandsgemeinde Kaisersesch nicht nur einen nachhaltigen Gebäudebetrieb, sondern bietet Mitarbeitenden und Besuchern gleichermaßen einen funktionalen Mehrwert durch witterungsgeschützte Parkflächen. Das Projekt fügt sich nahtlos in die langfristige Klimaschutzstrategie der Verbandsgemeinde ein und unterstreicht deren Vorreiterrolle bei der CO₂-Reduktion.

Die wichtigsten Daten im Überblick:

  • Leistung: 124 kWp (272 PV-Module)
  • Speicherkapazität: 168 kWh (zwei Batteriespeicher)
  • Fläche: 570 m² Dachfläche
  • PV-Module: 272 Module
  • Stellplätze: 32 überdachte Stellplätze
  • CO₂-Einsparung: ca. 40.000 kg pro Jahr
  • Förderung: Kommunales Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (KIPKI)

 

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