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Mögliche Gesundheitsgefahr durch den Eichenprozessionsspinner
Überschrift
Zum Schutz gegen Fressfeinde hat die Natur den Raupen Brennhaare geschenkt. Diese wirken sehr stark reizend und dürfen nicht mit der menschlichen Haut in Kontakt geraten oder eingeatmet werden.
Die Raupen sammeln sich am Tag in Gespinstnestern am Stamm und an stärkeren Ästen, meist an der Unterseite von Ästen und Stammteilen, an denen sie vor Regen geschützt sind. Dort verweilen sie bis zur Dämmerung, um dann wieder in die Baumkronen und Blätter zu wandern, die sie fressen. Bei dieser Wanderung bilden die Raupen eine Prozession, die auch namensgebend für den Schmetterling ist. Befallen werden vor allem solitär stehende Eichen, weil sie eine ausreichende Besonnung bieten.
Bitte seien Sie aufmerksam und untersuchen Sie Eichenbäume auf Ihrem Grundstück auf einen möglichen Befall. Falls Sie Befall bemerken, meiden Sie den Bereich unter dem Baum. Der Kontakt mit den Brennhaaren kann starke Hautreizungen auslösen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite von Landesforsten Rheinland-Pfalz unter
https://www.wald.rlp.de/bewahren/waldschutz-schutz-vor-gegenspielern/eichenprozessionsspinner

