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Vorher und nachher: Ein Musterbeispiel für umfassende Sanierungsmaßnahmen in Kaifenheim
Überschrift
In den vergangenen Jahren wurden in insgesamt 22 Gemeinden Sanierungsgebiete ausgewiesen und bereits rund 60 Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund acht Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen. Weitere 64 Sanierungsmaßnahmen befinden sich derzeit in der Umsetzung.
Für Grundstückseigentümer, Ansiedlungswillige und potenzielle Investoren bestehen damit steuerliche Anreize, um in die ortsbildgerechte Sanierung der Gebäude zu investieren. Diese steuerlichen Vorteile können im Falle einer durchgreifenden Gebäudesanierung, z. B. Heizungstausch in Verbindung mit weiteren energetischen Maßnahmen, mit Unterstützung der Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch in Anspruch genommen werden.
Bei einer gemeinsamen Objektbegehung verschafften sich Bürgermeister Albert Jung, Dipl.-Ing. Jürgen Sommer (Sanierungsplaner) und der zuständige Sachbearbeiter Daniel Kaiser (Verbandsgemeinde Kaisersesch) zusammen mit den Eheleuten Kaiser einen umfassenden Eindruck von den weitreichenden Modernisierungsmaßnahmen.
Die Eheleute Kaiser haben das ehemalige Schulgebäude in Kaifenheim nach tiefgreifenden Umbau- und Modernisierungsarbeiten erfolgreich saniert. Schwerpunkt der Sanierung war die Schaffung von barrierefreiem Wohnraum für die beiden körperlich beeinträchtigten erwachsenen Kinder, um der Familie ein strukturiertes und lebenswertes Umfeld zu ermöglichen.
Die ehemalige Dorfschule – ein ortsbildprägendes Gebäude nahe der Kirche – wurde im Rahmen vorbereitender Untersuchungen als sanierungsbedürftig mit besonderem Bedarf an Barrierefreiheit und Energieoptimierung eingestuft. Die Eheleute Kaiser als Eigentümer der leer stehenden Immobilie haben diese gemäß der Vereinbarung mit der Ortsgemeinde vorbildlich modernisiert. Dabei wurden insbesondere das Erd- und das erste Obergeschoss umfassend saniert, während der Gewölbekeller und der Dachraum in ihrem guten Originalzustand erhalten blieben.
Die Sanierungsmaßnahmen umfassen unter anderem einen barrierefreien Zugang mit Aufzug über alle Etagen, großzügige Sanitäreinrichtungen, verbreiterte Türöffnungen und unterfahrbare Elemente. Die Fassadengestaltung orientiert sich ortsbildgerecht mit Erhalt des Mauerwerks und der Wiederherstellung der Basalteinfassungen von Fenstern und Türen. Nachhaltige Materialien wie Eichenholzdielen, eine moderne Innenausstattung sowie energetische Maßnahmen wie eine Zentral-Pelletheizung mit Fußbodenheizung und eine fachgerechte Innendämmung zeichnen das Projekt aus. Die Sanierung gilt sowohl hinsichtlich der Barrierefreiheit als auch hinsichtlich der nachhaltigen und ortsgerechten Gestaltung als besonders gelungenes Sanierungsprojekt.
Das Engagement der Eheleute Kaiser zeigt eindrucksvoll, wie durch die enge Zusammenarbeit von Eigentümern, Planern und der Kommune ein modernes, zukunftsfähiges Wohnumfeld entstehen kann – ein echtes Vorbild für weitere Sanierungsprojekte in der gesamten Region.
© Dipl.-Ing. Jürgen Sommer
© VGV
© VGV und Dipl.-Ing. Jürgen Sommer
© VGV und Dipl.-Ing. Jürgen Sommer
© VGV und Dipl.-Ing. Jürgen Sommer
Kontaktdaten:
Verbandsgemeinde Kaisersesch | Daniel Kaiser | Telefon: 02653 9999-315
E-Mail: daniel.kaiser@vg.kaisersesch.de |

