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Wald- und Flächenbrandgefahr | Bürgermeister Albert Jung bittet um Beachtung

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„Bitte seien Sie besonders vorsichtig und beachten Sie die nachfolgenden Hinweise", appelliert Bürgermeister Albert Jung, der sich vor Ort einen Überblick über das Ausmaß des großen Flächenbrandes  vom 18. Juli 2023 bei Leienkaul verschafft hat.
Flächenbrand bei Leienkaul (Maria Martental) am 18. Juli 2023 
Flächenbrand bei Leienkaul (Maria Martental) am 18. Juli 2023 (© VG Kaisersesch/Pressestelle Martina Vogel)

Waldbesucher und auch Spaziergänger in der freien Flur werden gebeten:

  • Zündquellen zu vermeiden
  • kein offenes Feuer anzulegen
  • keine Flaschen oder Glas wegzuwerfen

Beachten Sie bitte aber auch Folgendes:

  • Im Wald darf nicht geraucht werden.
  • Grasflächen und Feldwege mit Fahrzeugen nicht befahren oder auf ihnen parken.
  • Der Katalysator oder der heiße Auspuff können das trockene Gras entzünden.
  • Auch innerhalb der Ortschaften und Hausgärten bestehen zurzeit besondere Gefahren, Hecken und Sträucher sind in den Sommermonaten leicht entzündlich.
  • Grillkohle nach Gebrauch sorgfältig ablöschen. Auf keinen Fall unbeaufsichtigt zurücklassen – auch nicht im eigenen Garten. 

Sollten Sie einen Brand – egal welcher Art – bemerken, wählen Sie sofort den Notruf 112 der Feuerwehr! Wichtig ist: 

  • Beschreiben Sie, was brennt,
  • wo die Rauchentwicklung oder das Feuer zu sehen ist und
  • weisen Sie die Einsatzkräfte ein. Je genauer die Ortsbeschreibung ist, umso schneller können die Kräfte vor Ort sein. Nutzen Sie hierzu auch die Hinweise auf den Schildern der Rettungspunkte.

Was sind Rettungspunkte? 

Rettungspunkt an der Martinshütte Kaisersesch
Rettungspunkt an der Martinshütte Kaisersesch (© VG Kaisersesch/Jochen Gresser)

Forstliche Rettungspunkte sind definierte Orte im Wald oder auf Feldwegen, die mithilfe von Koordinatenangaben Treffpunkte beschreiben. Im Falle eines Unfalls und bei einem Wald- oder Flächenbrand können diese Treffpunkte bei der Kommunikation mit der Rettungsleitstelle genutzt werden, um das Auffinden des Ortes zu erleichtern. 

Rettungspunkte sind mit einem einheitlichen grünen Schild mit weißem Kreuz markiert und haben eine eindeutige Kennung (Zahl). Im Notfall (und bitte nur im Notfall) die 112 anrufen und nur diese Zahl nennen. Die Rettungsleitstelle der Feuerwehr weiß daraufhin sofort, wo man sich gerade befindet und kann ein Rettungsfahrzeug schicken. Bei einem Unfall ist es wichtig, dass ein Helfer oder eine Helferin an dem Rettungspunkt wartet, damit bei Ankunft des Rettungsdienstes, die Sanitäter zur Unfallstelle geführt werden können. 

Rettungspunkte gibt es in ganz Deutschland. Um genau zu wissen, wo sich diese befinden, hat das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e. V. (KWF) eine Karte zusammengestellt. 

Die Karte finden Sie unter https://lizmap.rettungspunkte-forst.de/

Bürgermeister Albert Jung und die Örtliche Ordnungsbehörde der Verbandsgemeinde Kaisersesch bitten um Beachtung!

Verbandsgemeinde Kaisersesch | Am Römerturm 2 | 56759 Kaisersesch